Köln-Holweide
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11.12.2018
Blitzer-Attrappe sorgt für Ärger

Holweide - Wegen einer selbstgebauten Blitzer-Attrappe im Vorgarten steht ein Kölner vor dem Amtsgericht. Er ist wegen Amtsanmaßung angeklagt. Er hatte er einen Starenkasten aus Holz gebastelt und vor sein Haus gestellt.

Damit wollte er Autofahrer dazu zu bringen, langsamer zu fahren. In der Straße gilt Tempo 30. Nach Angaben eines Gerichtssprechers soll sich der Mann zuvor mehrere Jahre lang mit der zuständigen Bezirksvertretung auseinandergesetzt haben.

Er wollte Geschwindigkeitskontrollen vor seinem Haus durchsetzen. Als die Stadt nicht reagierte, nahm er die Sache selbst in die Hand. Bei einer Verurteilung wegen Amtsanmaßung erwartet ihn eine Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder eine Geldstrafe. (KStA)

Kommentar von Raser am 11.12.2018

Fährt ein Raser einen Fußgänger oder einen Radfahrer tot, gibt es Bewährung. Baut aber jemand eine Blitzer-Holzkiste zur Raser-Abwehr, drohen ihm zwei Jahre Gefängnis wegen "Amtsmissbrauch". Der Staat sollte sich langsam mal überlegen, auf wessen Seite er steht ..

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