Köln-Holweide
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09.05.2007
Kliniken: Ergebnis verbessert

Holweide - Die Kliniken der Stadt Köln haben im vergangenen Jahr ihren Umsatz weiter gesteigert und das Betriebsergebnis deutlich verbessert. Die betrieblichen Erträge konnten um mehr als 6 Prozent (14 Millionen Euro) auf 225 Millionen Euro erhöht werden. Das Betriebsergebnis stieg von 4,7 Millionen Euro 2005 auf 6,3 Millionen Euro, was einem Zuwachs von über 30 Prozent entspricht. Es ist das bislang beste Ergebnis dieses Jahrzehnts, noch 2002 hatten die Kliniken ein Defizit von 3,8 Millionen Euro ausweisen müssen.

Die Kliniken investierten im vergangenen Jahr 20 Millionen Euro in ihre Gebäude und ihre medizintechnische Ausstattung, unter anderem in den Neubau der Endoskopie und der Dialyse, in den Neu- beziehungsweise Umbau von Intensivstationen, in Stationssanierungen im Krankenhaus Merheim sowie in den Umbau des Entbindungsbereich im Krankenhaus Holweide.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen haben die städtischen Krankenhäuser im vergangenen Jahr eine Gewinn in Höhe von 2,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zahl der stationär behandelten Patienten stieg von 51 000 (2005) auf 56 000. (Kölnische Rundschau, cid)

Kommentar: Immer wieder bringen die Zeitungen solche verwirrenden Nachrichten. Der Bürger könnte fast den Eindruck bekommen, der öffentliche Sektor arbeite gar nicht so ineffektiv, wie er glauben soll. Wie soll man ihm denn klar machen, dass z.B. die städtischen Wohnungen der GAG verkauft werden müssen, wenn auch diese Gesellschaft Gewinn erwirtschaftet?

Hoffentlich wird der Bürger bald wach und bremst den Privatisierungs-Unsinn ein. Dadurch wird zuverlässig alles nur eins: teurer. Die öffentliche Hand gehört nicht abgeschafft, sondern erweitert. Allerdings - auch besser kontrolliert, das ist der springende Punkt. (rb/MF)

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